Marion & Sobo Band

Samstag, den 21 August 2021 / 20:00 Uhr

„Absolut unwiderstehlich“: Das schreibt das Folker Magazine über die Musik der Marion & Sobo Band. Geboren aus der Begeisterung für das Reisen und für Sprachen erschafft das französisch-deutsch-polnische Quintett seinen eigenen modernen Stil aus vokalem Gypsy Jazz, globaler Musik und Chanson. Dabei handelt es sich nicht um das bloße Aneinanderreihen kultureller Versatzstücke, sondern um gefühlte lebendige Realität: Die Musiker sehen sich als Bürger Europas und der Welt.

Das Herz der Bonner Band sind die franko-amerikanische Sängerin Marion Lenfant-Preus und der polnische Gitarrist Alexander Sobocinski, genannt Sobo. Er stammt aus Polen und sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Frankreich. Auf einer Jazz-Session in Bonn lernten sich die zwei vielgereisten Musiker kennen. Seitdem folgen sie gemeinsam der Idee, Musik über Schubladen hinweg zu kreieren, und zwar für ein kultur- und generationsübergreifendes Publikum.

Mit ihrem neuen Album „Histoires“ präsentiert die Marion & Sobo Band ein fesselndes, zugleich verspieltes Album voller Fantasie, Humor und farbiger Musik. Das neue Album „Histoires“ erscheint in Juni 2021 bei GLM Music. Neben ihren Eigenkompositionen interpretieren sie einige Klassiker als Hommage an ihre musikalischen Wurzeln von West- und Ost-Europa zwischen dem französischen Swing der 30er bis hin zu den traditionellen Melodien des Balkan.

Die Marion & Sobo Band wurde im Förderkatalog „Musikkulturen 2019-2021“ vom Kultursekretariat NRW aufgenommen.

„Histoires“ - Neues Album

What on earth is more powerful than stories?

„Histoires“ heißt auf Französisch Geschichten. Die Marion & Sobo Band hat einiges zu erzählen und ihr neues Album ist voller Eindrücke. Die Franko-Amerikanerin Marion singt von tanzenden Drachen, vom Sprung ins kalte Wasser und Badewannen voller Bier, aber auch von Tränen und Träumen, von Liebe, Lust und Leid, von Freude und Fantasie. Farbige Geschichten, erzählt in sechs verschiedenen Sprachen – vom eleganten Französisch bis hin zum märchenhaften Romanes.

Ebenso bunt und vielfältig ist die musikalische Sprache der Band, die vor allem vom Gypsy Swing „à la Django“ geprägt ist: akrobatische Gitarren-Soli und beeindruckendes Geigenspiel neben kraftvollem Kontrabass und dem perkussiven Off-Beat der Begleitgitarre. Aber dazwischen werden immer wieder auch andere Töne hörbar. Es gibt improvisierte Passagen, leise Klangbilder und impressionistische Momente: etwa die Violine im Dialog mit der Singstimme, warme Basstöne, mit dem Bogen gestrichen, luftige und intime Gitarren-Spielereien und auch Anklänge an die Chanson-Tradition oder an Balkan-Rhythmen. Jeder Song folgt seiner eigenen erzählerischen und musikalischen Dramaturgie.