Jazzclub Alluvium

Young Jazz Artists #9 – Pringle/Henkelhausen/Dornbusch

2020-02-01 um 20:00 Uhr — Wilhelm13

Diese neue Konstellation aus drei kreativen Stimmen der Berliner Szene erforscht die Kompositionen des Pianisten Mark Pringle, die auf Einflüsse aus den experimentierfreudigen Bereichen der zeitgenössischen klassischen Musik, der elektronischen Musik sowie den Strömungen der Berliner Impro- und Jazz-Szene zurückgreifen.

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Diese neue Konstellation von emphatischen, eigenständigen Musikern erforscht die Kompositionen von Mark Pringle. Das Trio navigiert durch Strukturen variirender Dichte, während Improvisationen von feinster Expressivität bis zu wagemütiger Intensität angesteuert werden. Dabei liegt der Fokus immer auf Interaktion, Reaktion und Emotion im Zusammenspiel mit Spontaneität.

Marks Kompositionen greifen auf Einflüsse aus den experimentierfreudigen Bereichen der zeitgenössischen klassischen Musik, der elektronischen Musik sowie den Strömungen der Berliner Impro- und Jazz-Szene zurück. In der Gesamtheit entfaltet sich eine dynamische, farbenfrohe Klangwelt, voller Dringlichkeit, die durch drei kreative Stimmen der Berliner Szene zum Leben gebracht wird.

Dieses Konzert ist Teil 9 der Jazzreihe „Young Jazz Artists“ des Jazzclubs Alluvium in Zusammenarbeit mit Christopher Olesch, in der jungen Jazztalenten aus ganz Deutschland Auftrittsmöglichkeiten geboten werden.

Mark Pringle ist ein britischer Pianist und Komponist, der seinen Wohnsitz in Berlin hat und im Bereich des Jazz und der improvisierten Musik aktiv ist. Er ist Yamaha-Jazz-Stipendiat, Gewinner des Whittingham-Preises und trat in renommierten Konzerthäusern Europas auf. Mark studierte mit Größen wie John Taylor, Greg Cohen, Søren Kjægaard, Armen France und Liam Noble.

Bereits in seiner frühen Jugend orientierte sich Philip Dornbusch in Richtung einer musikalischen Ausbildung als Schlagzeuger. Es folgten erste Auszeichnungen bei Wettbewerben wie „Jugend Jazzt“. Von 2009-2011 war er Mitglied des Landesjugendjazzorchester Niedersachsen. Philip studierte von 2013-2017 am Jazz-Institut Berlin, wo er unter Anderem Unterricht bei John Hollenbeck, Jim Black und Greg Cohen nahm. Im Laufe seiner musikalischen Laufbahn spielte er bereits Konzerte in England, Frankreich, Dänemark, den Niederlanden, Spanien, Polen und Russland und arbeitete zusammen mit Uli Kempendorff, Ronny Graupe, Jonas Westergaard, Elias Stemeseder, Malte Schiller und vielen mehr. 2018 erhielt er mit dem Hardvösch Thoralfsson Trio ein Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Kultur und Europa. Philip partizipiert in einer Vielzahl stilistisch sehr unterschiedlicher Projekte und hat sich zu einem wichtigen Teilhaber der Berliner Jazzszene etabliert.

Felix Henkelhausen wurde 1995 in Oldenburg geboren und lernte von Kindheit an Klavier und Cello, später fand er Interesse am Kontrabass und absolvierte noch während des Abiturs ein Jungstudium bei Prof. Detlev Beier an der HfK Bremen. Von 2014 -2019 studierte Felix am Jazz-Institut Berlin bei Prof. Greg Cohen und Marc Muellbauer, andere Mentoren waren Jim Black, Drew Gress und Robert Landfermann. Trotz seines jungen Alters hat Felix mit vielen national und international renommierten Musikern wie Nate Wooley, Dave Liebmann, Marc Copland, Toby Delius, Lotte Anker, Andrea Parkins, Eric Mcpherson, Jochen Rueckert, Philipp Gropper´s Philm, Hubert Nuss, Jim Black, Pablo Held, Oli Steidle, Gebhard Ullmann, Wanja Slavin, Peter Schlamp und vielen anderen gespielt. Er trat bei Festivals in Island, Norwegen, UK, Finnland, Frankreich, Bosnien, Slovenien, Spanien, Polen, Ukraine, Portugal und vielen anderen Ländern auf.